Die Restart-Option erlaubt es, zu definierten Zeitpunkten den kompletten Systemzustand (Speicherfüllungen aller Objekte) zu speichern. Diese steht dann als Startzustand für weitere Rechnungen zur Verfügung. Diese Vorgehensweise erlaubt:

  • zeitlich genestete Modellierungen (im Zuge einer Langzeitsimulation mit Tageswerten werden z.B. die Startwerte für zeitlich höher aufgelöst zu modellierende Hochwasserperioden ausgegeben),
  • für Modelluntersuchungen sehr langer Zeiträume (z.B. 1000 Jahre im Stundenzeitschritt) die Unterteilung des Simulationszeitraumes in Teilblöcke,
  • die Modellierung partieller Serien, bei denen z.B. nach einer Einschwingperiode des Modells die Systemzustände gespeichert werden und diese immer wieder für nacheinander zu simulierende Einzelereignisse (z.B. KOSTRA-Regen verschiedener Dauerstufen) geladen werden,
  • die Simulation von Hochwasserprognosen für ein Ensemble von Niederschlagsprognosen, ausgehend von dem aktuellen (heutigen) Systemzustand, der vor jeder Vorhersagerechnung wieder nachgeladen wird.

Insbesondere bei sehr kurzen Simulationszeiträumen wie bei Hochwasservorhersagen trägt der Restart gegenüber einem auch möglichen Neustart zu einer beträchtlichen Reduzierung der Rechenzeiten bei, weil nicht mehr das gesamte System mit allen Geo-Objekten eingelesen und parametrisiert werden muss, sondern nur die Systemzustände und damit nur eine von mehreren Randbedingungen nachgeladen werden muss.

 

 

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