Die Eingangsdaten für ArcEGMO unterteilen sich in vorrangig raum- und vorrangig zeitbezogene Daten. Welche Daten konkret benötigt werden, hängt von der Zielstellung der Modellierung und den dafür benötigten Teilmodellen ab.

So werden für die Modellierung des Bodenwasserhaushaltes meteorologische Zeitreihen (Niederschlag, potenzielle Verdunstung bzw. die Angaben zur Strahlung, Lufttemperatur, Luftfeuchte und Wind zur Berechnung der potenziellen Verdunstung), Boden- und Landnutzungsdaten, sowie  Informationen zur Grundwasserbeeinflussung (z.B. Grundwasserstand) benötigt. Ein digitales Geländemodell ist erforderlich für die Übertragung der meteorologischen Größen von der Meßstation auf die zu modellierenden Flächen in Abhängigkeit von der Höhenlage und zur Berechnung des Strahlungshaushaltes in Abhängigkeit von Gefälle und Hangausrichtung.

Sollen Abflüsse im Gewässer simuliert werden, wird das Gewässernetz benötigt inklusive wasserbaulicher Anlagen zur Steuerung der Abflussverhältnisse.

Für die Modellierung weiterer Prozesse wie die Grundwasserströmungsverhältnisse oder Nährstoffausträge sind weitere Datengrundlagen erforderlich.

Die verschiedenen Grundlagendaten werden ins GIS-Datenmodell von ArcEGMO integriert und so für die Modellierung verfügbar gemacht.

Weitere Informationen zum Datenbedarf enthält die Programmdokumentation und weitere Einzeldokumente wie Eingangsdaten für das Abflussbildungsmodul PSCN.

 

 

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