Abflussbereiche

 

Eine Reihe von Modellen sind für die Simulation einzelner Ereignisse konzipiert und damit für Bemessungsfragen im Hochwasserfall gut geeignet. Die langsamen Abflusskomponenten werden hier nicht oder sehr vereinfacht beschrieben.

Andere Modelle sind besonders für Kontinuumsbetrachtungen geeignet, zeigen aber oft im Hochwasserbereich Schwächen, weil die Retentionsprozesse im Gewässer unzureichend beschrieben werden.

ArcEGMO ist ein Wasserbilanzmodell, das alle Abflusskomponenten und damit den gesamten Abflussbereich abdeckt.

Niedrig- bis Mittelwasserbereich

Als Beispiele für Untersuchungen, bei denen der Fokus auf den Mittel- bis Niedrigwasserbereich gelegt war, seien genannt:

Hochwasserbereich

Als Beispiele für Modelluntersuchungen im Hochwasserbereich bzw. bei extremen Niederschlagsereignissen wären zu nennen:

  • Hochwasserforschungen in Mulde und Bode im Rahmen des BMBF-Projektes RIMAX,
  • Ermittlung von Bemessungshochwasserwerten als Grundlage für die Hochwasserschutzkonzepte der Schwarzen Elster, der Großen Röder und des Löbauer Wassers,
  • Ermittlung von Bemessungshochwasserwerten als Grundlage für die wasserbauliche Planung der natürlichen Vorflut in der renaturierten Bergbaufolgelandschaft des ehemaligen Tagebaues Delitzsch-Südwest und Breitenfeld,
  • Studie zur modell- und GIS-gestützten Standortsuche für Rückhaltebecken zur Sedimentreduzierung in den Einzugsgebieten der Bösen Sieben und der Querne/Weida und vergleichende Bewertung alternativer Standorte.
     

Weitere Modellanwendungen wurden im Rahmen von diversen Hochwassergutachten für verschiedene Gewässer in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durchgeführt (s. Referenzen).

 

 

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